Puderbacher Realschüler gewinnen neue Freunde in Masuren

 

In der Zeit vom 27. September bis 5. Oktober waren eine 15 Schüler/innen starke Truppe der Puderbacher Realschule plus im Camp Rodowo, einer Stiftung des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes, anzutreffen.

 

 

Die gemischte Schülergruppe war zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Musubahu und Frau Pees aufgebrochen, um mit einer gleichaltrigen Schülergruppe des Gymnasiums in Nowogrodniez Stereotypen ab- und neue Freundschaften aufzubauen.

 

An vier Tagen stand interkulturelles Lernen auf dem Stundenplan, sei es in Form von Workshops [mit Figuren malen, deutsche und polnische Jugendliche in ihrem täglichen Leben], oder kulturellen Aktivitäten. Natürlich durfte auch der Tanz und eine Disco nicht fehlen. Einer besonderen Herausforderung stellte sich eine kleine deutsche Gruppe, die zusammen mit ihren Lehrerinnen die polnische Schülergruppe sowie weitere Gäste und alle Mitarbeiter des Camps “bekochten”.

 

An einem der “freien” Tage begab man sich auf Tour ins nahe gelegene Allenstein, der Heimat von Kopernikus, und besuchte das Freilichtmuseum in Olsztynek. Der andere Ausflugstag galt der Aufarbeitung deutscher Geschichte während der Besichtigung der Wolfschanze. In Mragowo stand eine Stadtrallye auf dem Programm. Die riesige, sehr gut erhaltene Festungsanlage der Ritter des Deutschen Ordens aus dem frühen 13. Jahrhundert in Reszel wurde bestiegen. In der Barockkirche in Swieta Lipka erfuhr man die Sage um die Heilige Linde und lauschte dem Orgelkonzert.  

 

Nach einer ereignisreichen Woche hieß es Abschied nehmen, jedoch nicht, ohne vorher eine Einladung ins Puderbacher Land ausgesprochen zu haben. Schon jetzt ist die Truppe auf den Gegenbesuch der neuen polnischen Freunde gespannt und freut sich, ein gemeinsames Programm mit Schulbesuch, Besichtigungen und freundschaftlichen Aktivitäten durchzuführen.